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Gewaltschutz

Man kann gegen den Gewalt Anwendenden, beispielsweise den Mann, gerichtlich vorgehen. Bei häuslicher Gewalt kann man verlangen, dass die Wohnung der Frau oder der Frau mit den Kindern allein übertragen wird. Ist der beispielsweise gewalttätige Mann bereits ausgezogen, kann man verlangen, dass er sich nicht auf der Straße nähert. Er muss dann in der Regel einen Abstand von 100 mtr. einhalten und hat diese Distanz sofort wieder herzustellen, wenn sie einmal aus unvorhergesehenen Umständen unterschritten sein sollte. Ist Eile geboten, kann man eine Einstweilige Anordnung beantragen. Verstößt der Gewalt Ausübende gegen die gerichtliche Entscheidung, macht er sich möglicherweise strafbar.

Liegt Gewaltanwendung, beispielsweise den Mannes, vor, kann auch die Polizei von sich aus Sofortmaßnahmen ergreifen. Hat der Mann etwa zum Messer gegriffen, muss er sofort raus, in diesem Extremfall vielleicht sogar gleich in den Knast. Die Frau muss ihn also nicht so lange in der Wohnung behalten, bis das Gericht eine Einstweilige Anordnung erlassen hat.

Die Frau ihrerseits sollte sich nicht den Daumen selbst im Türrahmen einklemmen, im Hause um Hilfe schreien und die herbeigerufene Polizei dahin belügen, dass dies der Mann getan hat. Sie sollte auch nicht das Schloss auswechseln, den Mann, der in der Nacht nach Hause kommt, auch auf Sturmklingeln hin nicht hereinlassen und behaupten, dieser sei ausgezogen. Das ist selbst dann unschön, wenn man ihn vorher eigenmächtig beim Einwohnermeldeamt abgemeldet hat.

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