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Teilungsversteigerung

Eine Teilungsversteigerung kommt oft dann vor, wenn sich die in Scheidung lebenden Eheleute nicht über den Verbleib Ihrer Eigentumswohnung einigen können. Das gleiche gilt, wenn ein Haus da ist, bei dem sie Miteigentümer sind. Der Antragsteller, z.B. Ehemann, beantragt die Teilungsversteigerung beim Amtsgericht. Vor Durchführung des Verfahrens betr. Zugewinn hat ein Antrag auf Teilungsversteigerung nur Aussicht auf Erfolg, wenn der Antragsteller noch weiteres Vermögen hat. Ist die Eigentumshälfte sein einziges Vermögen, ist eine Versteigerung nicht möglich. Ordnet das Gericht die Versteigerung gleichwohl an, kann der Antragsgegner, im Beispielsfall die Ehefrau, eine Drittwiderspruchsklage erheben. Die muss sie beim Familiengericht stellen.

Nach der Scheidung und Durchführung des Verfahrens betr. Zugewinnausgleich hat dieser Einwand grundsätzlich keine Bedeutung mehr. Einstellung kann man gleichwohl erreichen, wenn man auf wichtige Umstände hinweist. Auch wenn das Wohl des Kindes gefährdet ist, kann man temporäre Einstellung verlangen. Will im Beispielsfall die Ehefrau die Versteigerung verhindern, sollte sie trotzdem Beitritt zum Verfahren beim Vollstreckungsgericht erklären, sonst macht der Antragsteller als alleiniger Betreiber zu Lasten vom Antragsgegner, was er will. Hier ist die Beitrittsfrist zu beachten. Die Teilungsversteigerung ist auch möglich, wenn sonst Miteigentum besteht. Da alles kompliziert ist, sollte man sich der Hilfe von einem Rechtsanwalt bedienen. Rechtsanwalt Dr. Kriesten kann Sie fachkundig beraten.

Der Normalfall der Versteigerung ist die Zwangsversteigerung durch eine Bank. Kann der Eigentümer die Schuld nicht mehr bezahlen, betreibt die Bank schließlich die Zwangsversteigerung. Sie hat dann viele Rechte. Eine Einigung mit der Bank zum Zweck, die Zwangsversteigerung zu vermeiden, ist oft vorteilhaft.

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